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Schule 05322 96570

Nur Spaß am Lernen & Motivation bringen gute Ergebnisse

Bildungsauftrag des Faches Biologie

„Der Beitrag der Biologie zur Welterschließung geht über die für alle Naturwissenschaften gültigen Aspekte der Scientific Literacy hinaus. Die Annäherung an das Phänomen des Lebendigen trägt wesentlich zum Selbstverständnis des Menschen als lebendiges Wesen und als Teil der lebendigen Natur bei. Das Verständnis der Vielfalt genetischer und modifikatorischer Faktoren, die individuelles Leben kennzeichnen, fördert die Wahrnehmung der eigenen Einmaligkeit wie auch die Achtung von anderen Lebewesen. Biologische Phänomene können in verschiedenen Systemebenen (z. B. Zelle, Organismus, Population, Ökosystem, Biosphäre) und im Hinblick auf deren Wechselwirkungen sowie ihrer Evolutionsgeschichte betrachtet werden. (…) Mit dem zunehmenden Einsatz molekularbiologischer, biochemischer, physikalischer und informationstechnischer Methoden sind die Erkenntnisse in der Biologie erheblich angestiegen. Der Biologieunterricht muss dem Rechnung tragen, indem er den Schülerinnen und Schülern auf der Basis eines soliden Grundwissens gezielt Einblicke in Teildisziplinen verschafft. Zum einen ist Wissen notwendig, welches für den verantwortungsvollen Umgang mit sich, dem sozialen Umfeld und zur aktiven Teilnahme an der Gesellschaft von Bedeutung ist.

So eröffnet der Biologieunterricht den Schülerinnen und Schülern u. a. faszinierende Einblicke in Bau und Funktion des eigenen Körpers und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitserziehung. Zum anderen ist auch Wissen unerlässlich, das den Aufbau eines strukturierten Verständnisses für biologische Phänomene erlaubt und im Wesentlichen auf grundlegenden biologischen Prinzipien sowie auf Kenntnissen und Methoden der Biologie und der anderen Naturwissenschaften fußt.

Der Biologieunterricht ermöglicht den Schülerinnen und Schülern die originale Begegnung mit der Natur. Sie verstehen die wechselseitige Abhängigkeit von Mensch und Umwelt und werden für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur sensibilisiert. Primäre Naturerfahrungen können einen wesentlichen Beitrag zur Wertschätzung und Erhaltung der biologischen Vielfalt leisten und die Bewertungskompetenz für ökologische, ökonomische und sozial tragfähige Entscheidungen anbahnen. Das Entstehen negativer Vorurteile kann korrigiert und ästhetisches Empfinden geweckt werden. Die Erkenntnisse der Biowissenschaften führen zu Perspektiven und Anwendungen, die uns Menschen als Teil und als Gestalter der Natur betreffen. Zunehmend beeinflussen sie auch politische Entscheidungen und berühren und verändern damit die Fundamente des Wertesystems der Gesellschaft.

Ein wesentliches Ziel des Biologieunterrichts ist es, den Schülerinnen und Schülern diese Erkenntnisse und Entwicklungen durchschaubar und verständlich zu machen.“

(Neues KC NDS Biologie SekI)

 

 

Biologie als zentrale Naturwissenschaft am Burgy

Bereits ab Klasse 5 wird neben der Naturwissenschaft Chemie das Fach Biologie konsequent mit jeweils 2 Wochenstunden in jedem Jahrgang des Realschul- und Gymnasialzweiges bis zur 10. Klasse (RS) bzw. Q2 (GY) unterrichtet. 

 

 

Biologie zum Anfassen und erleben

Bereits in den 5. und 6. Klassen wird das Interesse für die Lehre des Lebens gefördert. Es finden Exkursionen z.B. in ein Biberterrain, Walderlebnistage, die ganz nebenbei als soziales Training das Klassenklima stärken, statt. 

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Die Jüngsten legen jedes Jahr ein eigenes Hochbeet an, bestücken dieses, pflanzen Früchte und Gemüse an und kümmern sich schließlich um ihre Setzlinge bzw. Samen, um am Ende die Ernte gemeinsam genießen zu können. So lernen unsere Schüler*innen nicht nur, was Pflanzen benötigen zum Wachstum, sondern lernen auch zu schätzen, welche Arbeit mit der „Aufzucht“ von Lebensmitteln verbunden ist und dass diese nicht im Supermarkt wachsen. 

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In den folgenden Jahrgängen der Sek I wird der Biologieraum immer häufiger aufgesucht, um biologische Zeichnungen anhand von Frisch- und Fertigpräparaten zu erstellen, die unter dem Mikroskop genau beobachtet werden müssen. 

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Biologieunterricht ganz praktisch

Einen Ausflug in die Welt der Sinnesorgane unternimmt die Klasse E11.
Zusätzlich zu den regulären Lerninhalten in der 11. Klasse können die Schüler*innen im Rahmen der Thematik "Sinne erschließen die Welt" ein Schweineauge hautnah begutachten und anatomische Besonderheiten untersuchen.
Die frischen Schweineaugen werden uns freundlicherweise von der Fleischerei Bode zur Verfügung gestellt.

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Nach einer kurzen Entdeckungsphase werden die Schweineaugen eingehend mit Schutzhandschuhen, Einwegschürzen und Präparierbesteck auf ihre äußeren Merkmale hin untersucht. Weiterführend werden die Schweineaugen dann präpariert, um die inneren Strunkuren wie Linse, Glaskörper sowie Netzhaut und Iris genauer zu betrachten.
Zunächst werden Reste der Augenmuskulatur entfernt. Dann muss der Augapfel in zwei Hälften durchtrennt werden, um alle dazugehörenden Strukturen isolieren zu können.
Für diesen wichtigen Schritt sind Sorgfalt und Geduld gefragt. Mithilfe eines Skalpels wird ein Schnitt in der Lederhaut vorgenommen, welche sich als besonders stabil erweist. Anschließend wird der Augapfel mit einer Schere in einer vorderen und einer hinteren Hälfte vollständig durchtrennt.

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Schritt für Schritt gelingt es den Schülerinnen und Schülern, alle inneren Strunkuren des Auges zu isolieren, welche nicht nur für den Sehvorgang sondern auch für den Schutz des Auges zuständig sind.
Alle isolierten Strukturen werden auf einem Sammelblatt hingelegt und genauer betrachtet.
Die Schüler*innen sammeln dadurch wertvolle Erfahrungen, welche besonders hilfreich sind, um den Aufbau des Auges und somit seine Funktion besser verstehen zu können.

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Die Sek II besticht abschließend nicht nur durch umfangreiche und aus der Sek I vertiefende fachtheoretische Wissensvermittlung, sondern durch komplexes Experimentieren. Hierzu besucht jede Q2 zur Abiturvorbereitung das XLab in Göttingen, um an einem Arbeitstag alle zentralen Experimente durchzuführen: von der Dünnschicht-Chromatografie über das Verhalten von Mitochondrien in Abhängigkeit zum pH-Wert bis hin zum genetischen Fingerabdruck werden umfangreiche Methoden aktiv eingeübt, die zuvor im Unterricht theoretisch bearbeitet worden sind. 

In einer Zeit, in der Schulangst, Gewalt,
Vandalismus und Anonymität
immer mehr um sich greifen,
müssen neben schulischen auch soziale Aspekte
Berücksichtigung finden.

Lega Ladys Friebel
„Legasthenie, (k)ein Problem? Packen wir’s an!“

Frau Friebel, Brodhage, Borkenhagen und Habeck - 
Lehrerinnen am Burgy