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Schule 05322 96570

Nur Spaß am Lernen & Motivation bringen gute Ergebnisse

Die 6R a auf dem Erlebnisbauernhof

Die Schüler*innen der 6R a haben vier spannende Tage mit einem abwechslungsreichen Programm auf dem Erlebnisbauernhof Kleinberndten verbracht.

Am ersten Tag erfolgte die Anreise mit unseren Burgy-Bussen. Gefahren wurden wir von unseren Hausmeistern, Herrn Madsack und Herrn Eli, wofür wir sehr dankbar sind.

Wir wurden in der Jugendherberge untergebracht, wo wir unsere eigene Küche sowie zwei gemütliche Aufenthaltsräume hatten, in denen wir abends zusammen sitzen konnten. Nach dem Beziehen der Zimmer erkundeten die Schüler*innen bei einem ersten Rundgang die Umgebung. Der Bauernhof, auf dem das Programm immer stattfand, lag ca. zwei Straßen von der Herberge entfernt. Noch nicht einmal in zwei Minuten waren wir da.

Nach dem Kennenlernen der Tiere auf dem Hof, haben sich die Jungs fürs Schmieden entschieden, während die Mädchen mit Filzen beschäftigt waren. Toralf, der die Schmiede leitet, hat uns so toll unterstützt und dabei geholfen, dass individuelle Buchstaben sowie Armbänder entstehen konnten, die sogar bis zum Schluss jeden Tag getragen wurden. Beim Filzen wurde dagegen Alpakawolle in süße Tiermotive sowie Bälle verwandelt.

Unsere Abende haben wir selbst gestaltet. Ein Party-, ein Film- sowie ein Grillabend standen auf dem Programm. 

Morgens mussten immer die Kaninchen und Meerschweinchen, die Pferde und Ziegen gefüttert sowie die Hühner und Schafe raus gelassen werden.

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An Tag 2 schien die Sonne so schön, dass man sich dies nicht entgehen lassen konnte. Wir durften uns auf eine Kutschfahrt freuen. Mit den beiden Pferden Uschi und Amigo an unserer Seite hatten wir die besten Voraussetzungen die tolle Landschaft zu genießen und den leichten Wind in unseren Haaren zu spüren. Am Nachmittag durften die Mädchen auch Schmieden, während sich die Jungs fürs Backen und Buttern bereit erklärt haben. Sie haben ihren Teig nach einem speziellen Rezept selbst vorbereitet, kleine Quarkbrötchen geformt und sie in den Backofen geschoben. Dazu hatten sie noch die Aufgabe, aus Schlagsahne, Butter herzustellen. Der Geschmack der selbstgemachten Quarkbrötchen mit der Butter war einzigartig.

Am 3. Tag stand unsere Wanderung auf dem Plan. Da sich laut Wettervorhersage der Regen für den Nachmittag bereits angekündigt hatte, mussten wir hierfür den Vormittag nutzen. Bis zu dem Startpunkt der Wanderung wurden wir exklusiv mit einem Traktor von Alex hingefahren. Nach dem Aussteigen starteten wir zu Fuß die Natur zu erkunden. Franzi hat uns als Begleitung auf viele spannende Pflanzen aufmerksam gemacht. Da wir im Biologieunterricht erst vor Kurzem das Thema „Blütenpflanzen“ hatten, bot sich die einmalige Gelegenheit an, dieses zu vertiefen. Unsere Schüler*innen haben Bärlauch und Löwenzahn probiert und dabei festgestellt, dass Bärlauch genauso lecker wie Schnittlauch ist, während beim Löwenzahn der Stiel besser als die Blüte schmeckt. Um andere Pflanzen mussten wir aber einen Bogen machen, denn sie waren giftig. Das Maiglöckchen z.B. ist wunderschön, aber stark giftig. Seine Blätter ähneln sehr den Blättern des Bärlauchs. Franzi hat uns gezeigt, worauf man achten soll, damit es zu keiner Verwechslung kommt. Andere Blümchen, die wir bei der Kutschfahrt sehr schön fanden und für unseren Blumenstrauß gepflückt haben, stellten sich ebenfalls als giftig heraus. Um genauer zu sein, ist der Milchsaft, den sie produzieren, giftig. Auf dem Weg zu unserem Ziel, die Helbequelle, hatten wir an einigen Stellen die Möglichkeit, klares Wasser aus den Nebenbächen der Helbe zu trinken. Nach diesem zweistündigen erlebnisreichen aber auch etwas anstrengenden Trip freuten sich die Schüler*innen auf die Rückfahrt mit dem Traktor zum Bauernhof und vor allem auf das leckere Mittagessen.

Am Nachmittag kam der Regen in seiner vollen Pracht. Draußen konnten wir nicht viel machen. Carmen hat uns aber in die Welt des Töpferns eingeführt, sodass uns das schlechte Wetter draußen nicht die Laune verderben konnte. Tief entspannt durfte jeder seine kreative Seite zeigen. Egal ob Schale, Türschild, Tier oder ein selbst ausgedachtes Motiv – es durfte nichts fehlen.

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Am letzten Tag stand Kerzenziehen auf dem Vormittagsprogramm. Eine Kerze selbst zu gestalten und sie dann am Ende in einer Lieblingsfarbe erstrahlen lassen, war eine wertvolle Erfahrung. Für den Nachmittag war Bogenschießen geplant. Einige unserer Schüler*innen waren sehr konzentriert und präzise beim Schießen und haben sich die meisten Punkte geholt. Diese Aktion hat definitiv noch einmal für Spaß und gute Stimmung gesorgt. Im Anschluss hatten wir unseren Grillabend, den wir selbstständig gestalten durften. Alles wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt, nur mit dem Grillen mussten wir uns selbst zurecht finden. Unsere Grillmeister René, Theo und Lion haben aber dafür gesorgt, dass keiner hungrig blieb. An dem Abend haben wir viel draußen gesessen und viel gelacht.

Da auch schöne Dinge wie diese Klassenfahrt einmal enden müssen, nahmen wir mit der ein oder anderen Träne im Auge Abschied von den netten Menschen, Tieren und der wundervollen Umgebung. Das war eine Klassenfahrt, an die wir uns alle sicherlich noch lange erinnern werden.

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In einer Zeit, in der Schulangst, Gewalt,
Vandalismus und Anonymität
immer mehr um sich greifen,
müssen neben schulischen auch soziale Aspekte
Berücksichtigung finden.

Lega Ladys Friebel
„Legasthenie, (k)ein Problem? Packen wir’s an!“

Frau Friebel, Brodhage, Borkenhagen und Habeck - 
Lehrerinnen am Burgy

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